Ruven Stettler

Durch den Hinterhof, 2021 Sound on

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1/16 1/158

Ruven Stettler Woody

Nimm das: ein Stück Welt für deine Hände
Menschen malen Bilder, um sich irgendwie zur Welt zu verhalten. Im Unterschied zur Sprache tun sie das in der Malerei in einem doppelten Sinne: Es ist nicht bloss wie ein inneres Bild ein Verweis auf etwas, sondern durch die Materialität des gemalten Bildes von Anfang an schon eine Interaktion mit der Aussenwelt. Man kann nicht malen, ohne sich die Hände schmutzig zu machen. Malerei ist also Weltbezug. Ein gemaltes Bild ist immer ein Zusammenspiel von Darstellung (dem eigentlichen Bild), der materiellen Bildebene, auf der es sich befindet (dem Bild als Objekt) und der Farbe, mit der es gemalt ist (dem Bild als malerisches Ereignis). Dieses Verhältnis, das an sich rein strukturell scheinen kann, ist, dadurch, dass die drei Aspekte unterschiedlich gewichtet werden können, der Kern jeder malerischen Ideologie. In der Haltung zu den Aspekten des gemalten Bildes offenbart sich, wie Welt gedacht wird. Wie also wird in diesen Arbeiten von Ruven Stettler Welt gedacht?
Was wir in dieser Ausstellung sofort sehen, ohne genauer geschaut zu haben, ist, dass jedes Werk die Form eines Flügelaltars hat. Dass dies eine der höchsten Formen traditioneller, christlicher Kunst ist, wird uns später interessieren. Jetzt nehmen wir es erst mal einfach zur Kenntnis.
Interessanter ist fürs Erste, dass wir es meist mit Landschaftsbildern zu tun haben. Noch interessanter ist, wie diese gemalt sind. Mit Lasuren und Beizen bringt Stettler diese Landschaften aus der Maserung des Holzes hervor. Mit feinen Eingriffen kitzelt er etwas heraus, was die menschliche Mustererkennung bei der Betrachtung eines Stück Holzes imaginieren kann: Formen wie Seen und Berge.
Nicht nur die Darstellung sondern auch die Malweise ist dem Malgrund untergeordnet. Dieser Fokus auf die materielle Bildebene rückt den Objektcharakter des Bildes in den Vordergrund. Als Objekt ist das Bild Teil des Raums, den wir mit ihm bewohnen. Dies ist eine radikale Zuwendung zur Aussenwelt, ein Einlassen auf das Eigenleben des Materials. Stettler malerische Eingriffe sind bloss Optionen der Imagination, nicht ein Verweis auf eine tiefere „Wahrheit“. Die Wahrheit dieser Werke ist das Holz, aus dem sie gemacht sind und die menschlichen Hände und Augen, die damit interagieren.
Welt wird hier also in ihrer totalen Offenheit gedacht, roh und unerklärlich. Bedeutung existiert in dieser Welt nur insofern wir diese kollektiv erzeugen.

In Stettlers Biografie gab es nicht immer diese Art des Weltbezuges. Hineingeboren in eine Familie, die einer charismatischen Freikirche angehörte, war in seiner Kindheit die materielle Welt ein Ort der Sünde und Versuchung. Teufels Blendwerk, das von der tatsächlichen Wahrheit, die in Gott zu finden ist, ablenkt. Stettler fiel in jungen Jahren vom Glauben ab, wodurch er von seinen sozialen Netzen entwurzelt, und in seinem Fürwahrhalten erschüttert wurde. Indem er seine materiellen Erkundungen der Form des Flügelaltars abringt, sind diese Arbeiten auf persönlicher Ebene eine Beschäftigung mit religiösem Trauma. Stettler zerbricht das Bild, das auf das Jenseits verweist und setzt ihm den Altar des körperlichen, gelebten Lebens in der materiellen Welt entgegen.

Ruven Stettler zieht also aus in die Welt. Berührt sie. Horcht: das Rauschen in der Muschel enthält keine Antworten. Du hier mit mir, das ist genug.

Text: Hannes Zulauf

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2/16 12/158

Über dem Nebelmeer…, 2025

15 x 48 x 1,5 cm

Lasur auf Holz, Scharniere

Foto von Karen Moser

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3/16 13/158

Let‘s free the market here, 2026

19,5 x 50 x 1,5 cm

Lasur auf Holz, Scharniere

Foto von Karen Moser

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4/16 14/158

Einst im Alpenvorland, 2026

24 x 30,5 x 1,5 cm

Mixed Media auf Holz, Scharniere

Foto von Karen Moser

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5/16 15/158

Spellbook, 2026

18 x 32,5 x 1,5 cm

Acryltusche, Lasur und Klarlack auf Holz, Scharniere

Foto von Karen Moser

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6/16 16/158

Ausstellungsansicht Kunstraum Aarau

Foto von Karen Moser

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7/16 17/158

Ausstellungsansicht Kunstraum Aarau

Foto von Karen Moser

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8/16 18/158

Ausstellungsansicht Kunstraum Aarau

Foto von Karen Moser

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9/16 19/158

Ausstellungsansicht Kunstraum Aarau

Foto von Karen Moser

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10/16 20/158

Ausstellungsansicht Kunstraum Aarau

Foto von Karen Moser

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11/16 21/158

Ausstellungsansicht Kunstraum Aarau

Foto von Karen Moser

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12/16 22/158

Ausstellungsansicht

Foto Karen Moser

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13/16 23/158

Celestial body superstar, 2026

16 x 21 x 1,5cm

Lasur auf Holz, Scharniere

Foto von Karen Moser

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14/16 24/158

Benefits of living with a volcano, 2026

30 x 50 x 1,5 cm

Beize und Lasur auf Holz, Scharniere

Foto von Karen Moser

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15/16 25/158

Chariot’s wildest dream, 2026

14 x 56 x 1,5 cm

Kreidefarbe und Lasur auf Holz, Scharniere

Foto von Karen Moser

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16/16 26/158

PSSSST, ARE YOU AWAKE?, 2026

17 x 34 x 1,5 cm

Beize und Klarlack auf Holz, Scharniere

Foto von Karen Moser

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1/2 27/158

Cantonale 2025 Kunsthalle Bern

Trees imagining landscapes, 2025

27,5cm x 56cm

Foto von David Aebi

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2/2 28/158

Cantonale 2025 Kunsthalle Bern

Trees imagining landscapes, 2025

18cm x 56cm

Foto von David Aebi

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1/4 30/158

Plenty Splashes, 2024

96 x 180 cm

Ölfarbe auf Leinwand

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2/4 31/158

Empty Setting, 2024

120 x 100 cm

Ölfarbe auf Leinwand

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3/4 32/158

MY SMALL GLOOMY MELODY, 2024

25 x 20 cm

Ölfarbe auf Leinwand

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4/4 33/158

Bird’s Eye, 2022

120 x 100 cm

Ölfarbe auf Leinwand

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1/2 34/158

40. Kantonale Jahresausstellung, Kunstmuseum Solothurn 2024

Sea memories / Forgotten Bottom, 2024

in Kollaboration mit Floyd Grimm

Modellbau-Lack auf biobasiertem Polylactid

44 x 66 x 10 cm

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2/2 35/158

40. Kantonale Jahresausstellung, Kunstmuseum Solothurn 2024

Arctic ending / Freezing past, 2024

in Kollaboration mit Floyd Grimm

Modellbau-Lack auf biobasiertem Polylactid

44 x 66 x 10 cm

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1/4 43/158

Detail View

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2/4 44/158

What I said earlier now appears in the guise of hulks lung, 2022
Color and Viscose on Silk
400 x 360 cm

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3/4 45/158

Detail View

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4/4 46/158

Exhibition View

 

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1/3 51/158

Detail View

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2/3 52/158

Detail View

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3/3 53/158

Installation View

Cave Piece
Cantonale 23, Kunstmuseum Thun
in Collaboration with Floyd Grimm

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1/4 47/158

Detail View

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2/4 48/158

SELBSTPORTRÄT MIT FÜNFUNDZWANZIG, 2018
Mixed Media on Paper
99 x 71,3 cm

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3/4 49/158

With Ascendant Snoopy(27), 2020
Oil on Paper
99 x 71,2 cm

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4/4 50/158

Detail View

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1/4 29/158

Flyer

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2/4 54/158

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3/4 55/158

Exhibition view

Dead or alive: Double Exposure
Studio Kura Gallery, 2022
Itoshima, Japan

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4/4 56/158

Detail View

What is cute, 2022
silk
90 x 90cm

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1/5 2/158

THE NICE ISLAND, 2021
140 x 120 cm
Acryl und Permanent-Marker auf Pergaminpapier, Lightbox

in Kollaboration mit Floyd Grimm

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2/5 3/158

Story based on a real Painting by Floyd Grimm and Ruven Stettler, 2021
140 x 120 cm
Acryl und Permanent-Marker auf Pergaminpapier, Lightbox

in Kollaboration mit Floyd Grimm

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3/5 4/158

COLD SUMMER, 2021
140 x 120 cm
Acryl und Tusche auf Pergaminpapier, Lightbox

in Kollaboration mit Floyd Grimm

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4/5 5/158

Extreme Death, 2021
140 x 120 cm
Acryl auf Pergaminpapier, Lightbox

in Kollaboration mit Floyd Grimm

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5/5 6/158

Ausstellungsansicht

in Kollaboration mit Floyd Grimm

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1/4 124/158

Zweite Chance, 2021
Ölfarbe auf Leinwand
200 x 150 cm

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2/4 125/158

Zweite Chance, 2021
Ölfarbe auf Leinwand
200 x 150 cm

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3/4 126/158

Erste Staubwolken, 2021
Ölfarbe auf Leinwand
200 x 150 cm

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4/4 127/158

Erste Staubwolken, 2021
Ölfarbe auf Leinwand
200 x 150 cm

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1/2 57/158

Exhibition View

HOWLING PAGES, 2022
Toxi Space, Zürich

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2/2 58/158

alpine horror train setup

HOWLING PAGES, 2022
Toxi Space, Zürich

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1/6 59/158

Installation View

happy but ok, 2021
with Floyd Grimm
Oil Colour on Canvas
160 x 240 cm

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2/6 60/158

Recidency Evil, 2021
with Floyd Grimm
Oil Colour on Canvas
240 x 310 cm

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3/6 61/158

Installation View

Long Road Home, 2021
with Floyd Grimm
Oil Colour and Ink on Canvas
160 x 400 cm

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4/6 62/158

not yet titled, 2021
with Floyd Grimm
Oil Colour on Canvas
200 x 240 cm

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5/6 63/158

happy but ok, 2021
with Floyd Grimm
Oil Colour on Canvas
160 x 240 cm

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6/6 64/158

Long Road Home, 2021
with Floyd Grimm
Oil Colour and Ink on Canvas
160 x 400 cm

Resident Evil 

Wir brechen durch die Wand. Während die Partikeleffekte sich lichten, stellen wir sicher, dass in unmittelbarer Nähe keine Monster lauern. Ein Blick auf die Gesundheitsanzeige – dringend einen Heiltrank trinken.

Ich zoome heraus. Wieder ist nicht klar, was uns in diesem Level erwartet. Welche Geschichte erzählt wird. Vier Wochen Zeit diesen für zwei Spieler angelegten Megaevent abzuschliessen.

Hokusai hätte wohl nie geahnt, dass er Teil dieses Spiels wird. Auch nicht, wie kompatibel er mit Europa ist. Es ist ein Videospiel, das auf der Spielfilmadaption eines fragmentarischen Mangas basiert. Ein Panoramaquer durch die Ost-Westachse, zwischen Dissonanz und Harmonie.

Wir rasen der nächsten Arena entgegen. An uns ziehen Hügel wie von Ivan Generalic hingeworfen vorbei. Doch der Quellcode ist ein anderer. Wir sprechen uns ab, manövrieren durch das Labyrinth. Was von uns Spielenden gefordert wird, erschliesst sich uns durch Bilderrätsel.

Plötzlich treffen wir auf einen Dämonen der eigentlich keiner ist, eher ein intelligentes Tier, also an sich ein Mensch in anderer Form. Er zeigt uns den Weg. Schwertertanz auf dem Regenbogenpfad.

Im Inventar: Versatzstücke, Bausteine, Werkzeuge um weiter abzugraben, aufzusprengen und neu zu verbinden was auf der Bildfläche erscheint. Wir vergleichen, was wir unterwegs aufgesammelt haben. Gemeinsam zertrümmern wir den Kanonpalast.

Tief unten im Keller dann der Endgegner der fixen Idee, die Lüge mit den drei Köpfen: Wahrheit, Dualismus und Lehrmeinung. Man sagt, wer den Megaevent erfolgreich abschliesse, kriege als Belohnung eine Rüstung, die ein Verständnis ermögliche, das weiter reiche als alles was wir gemeinhin als Verständnis bezeichnen. Doch wir verwandeln uns noch ein letztes Mal in der Ebene wo die Irrlichter hausen und alles kommt anders. 

Multiplayeradaption von Hannes Zulauf

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1/3 66/158

Sedentary lifestyle, 2017
Ink on Paper
297 x 210 mm

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2/3 67/158

How to make a self-soothe box, 2017
Ink on Paper
297 x 210 mm

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3/3 68/158

arranged according to size, 2017
Ink on Paper
297 x 210 mm

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1/1 65/158

In the distance there was a Falabella, 2021
Oil on Canvas
120 x 100 cm

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1/7 36/158

Outdoor Exhibition at Atelier Bick Residence in Casa Cecilia, Costa Sopra, Intragna, Ticino, Switzerland, 2021

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2/7 37/158

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3/7 38/158

Outdoor Exhibition at Atelier Bick Residence in Casa Cecilia, Costa Sopra, Intragna, Ticino, Switzerland, 2021

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4/7 39/158

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5/7 40/158

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6/7 41/158

Outdoor Exhibition at Atelier Bick Residence in Casa Cecilia, Costa Sopra, Intragna, Ticino, Switzerland, 2021

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7/7 42/158

Outdoor Exhibition at Atelier Bick Residence in Casa Cecilia, Costa Sopra, Intragna, Ticino, Switzerland, 2021

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1/3 138/158

Two hearts meeting
Ölfarbe auf Leinwand
70 x 50 cm

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2/3 139/158

Protected by 400 Books
Ölfarbe auf Leinwand
70 x 50 cm

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3/3 140/158

Schau in meine Froschaugen, 2021
Ölfarbe auf Leinwand
70 x 50 cm

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1/6 69/158

Overview Exhibition „My Soft Cloak of Goosebumps“
Paintings on view: Melody, inspired by true events and This could be us, but…, 2021

with Laura Grubenmann, Lisa Zuber and Miro Aron

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2/6 70/158

video merge by Ruven Stettler
„My Soft Cloak of Goosebumps“
10.04.– 01.05.2021 Milieu Bern

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3/6 71/158

Melody, inspired by true events, 2021
Oil on Canvas
100 x 80 cm

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4/6 72/158

This could be us, but…, 2021
Oil on Canvas
120 x 100 cm

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5/6 73/158

neuntöter / zzzspiritkillerzzz, 2021
Oil on Canvas
120 x 100 cm

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6/6 74/158

Overview Exhibition „My Soft Cloak of Goosebumps“
Paintings on view: Neuntöter _ zzzspiritkillerzzz, 2021

with Laura Grubenmann, Lisa Zuber and Miro Aron

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1/5 7/158

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2/5 8/158

Exhibition view

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3/5 9/158

Movie Still

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4/5 10/158

Movie Still

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5/5 11/158

Movie Still

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1/5 75/158

Untitled, 2017
Collage on Paper
210 mm × 297 mm

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2/5 76/158

Untitled 4/5, 2017
Marker, Collage and Post-It on Paper
297 x 420 mm

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3/5 77/158

Untitled 3/5, 2017
Marker, Collage and Overhead Projector Film on Paper
297 x 420 mm

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4/5 78/158

Untitled 2/5, 2017
Marker and Collage on Paper
297 x 420 mm

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5/5 79/158

Untitled 1/5, 2017
Marker, Collage and Post-It on Paper
297 x 420 mm

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1/8 128/158

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2/8 129/158

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3/8 130/158

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4/8 131/158

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5/8 132/158

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7/8 134/158

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8/8 135/158

Geradlinige, mit äusserster Präzision und langwierig geschaffene Arbeiten, mit ästhetischen und motivischen Anlagen aus Comics, Graphic Novels und Computerspielen erhalten ein Gegenüber. Das Gegenüber ist informiert durch rasches, beinahe getrieben Anmutendes und auf günstigen und zugänglichen Materialien, deren Aneignung leicht zu fallen scheint, Aufgebrachtes. Es erinnert an Populärkultur und Zeichnungen im öffentlichen Raum und scheint trotz Ähnlichkeiten mit der anderen Position, doch so gar nichts mit ihr gemein zu haben.
Dennoch weisen die Arbeiten von Kevin Aeschbacher und Ruven Stettler beide auf den Wunsch Ordnung zu schaffen hin: Ordnung in der Wahrnehmung und in der Verarbeitung des Wahrgenommenen, Ordnung in Erzählungen, Anektoden und Geschichten. Fragen nach dem Wahrheitsgehalt der als eigen empfundenen Realitäten, der eigenen Lebensumstände und deren anderer, sowie der Aneignung und Weitergabe dieser, ziehen sich durch die Ausstellung in der der Versuch unternommen wird ein klein wenig Ordnung zu schaffen.

– Clifford E. Bruckmann

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1/5 83/158

ON THE WAY TO THE MARKET, 2016
Ink on Paper
210 mm × 297 mm

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2/5 84/158

keep on brushing, 2017
Ink on Paper
210 mm × 297 mm

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3/5 85/158

hush now!, 2016
Ink on Paper
210 mm × 297 mm

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4/5 86/158

UNKNOWN, 2016
Ink on Paper
210 mm × 297 mm

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5/5 87/158

my mind is gONE, 2017
Ink on Paper
210 mm × 297 mm

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1/3 88/158

2222 Schädlinge schlagen zurück, 2018
Acrylics, Ink, Wax Crayon and Oil Colour on Canvas
180 x 160 cm

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2/3 89/158

after messy kitchen, 2018
Acrylics, Aerosol Paint and Oil Colour
180 x 160 cm

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3/3 90/158

sunday kind of love chords on the backside, 2018
Acrylics, Aerosol Paint, Charcoal and Oil Colour on Canvas
180 x 160 cm

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1/4 94/158

BRICKHEAD SWAN, 2017
Felt pen and Ink on Paper
297 mm x 210 mm

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2/4 95/158

essentials, 2017
Ink on Paper
297 mm x 210 mm

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3/4 96/158
why a bugs life is underrated, 2017
Ink on Paper
297 mm x 210 mm

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4/4 97/158
found this in my apartment while living in Japan, 2017
Ink on Paper
297 mm x 210 mm

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1/3 80/158

1515210341

2/3 81/158

444 206, 2018
480p Video
1 Min 16 Sec

Movie Still

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3/3 82/158

444 206, 2018
480p Video
1 Min 16 Sec

Movie Still

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1/5 105/158

unambiguous, 2017
ink on paper
297 mm x 210 mm

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2/5 106/158

HOME TOWN ROAD, 2017
ink on paper
297 mm x 210 mm

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3/5 107/158

born in numbers, 2017
ink on paper
297 mm x 210 mm

1483550763

4/5 108/158

You took your time, 2017
ink on paper
297 mm x 210 mm

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5/5 109/158

young loss, 2017
ink on paper
297 mm x 210 mm

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1/4 98/158

1111111111, 2017
Acrylics, Aerosol Paint and Ink on Paper
99 x 71,3 cm

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2/4 99/158

clean studio practise, 2017
Ink, Oilcolour, Aerosol Paint and Portraits on Paper
99 x 71,3 cm

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3/4 100/158

GUTEN TAG LIEBE ZIVILISTINNEN, 2017
Ink, Aerosol Paint, Industry Painter, Paint Marker, Edding, Wax Crayon
99 x 71,3 cm

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4/4 101/158

iPhone 6s, 2017
Aerosol paint on paper
99 x 71,3 cm

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1/7 110/158

cuckoo’s biggest slip, 2016
Ink on Paper
297 mm x 210 mm

1451922190

2/7 111/158

TRIDENT LEAF-NOSED BAT, 2016
Ink on Paper
297 mm x 210 mm

1451922093

3/7 112/158

golden eagle v-neck, 2016
Ink on Paper
297 mm x 210 mm

1451922029

4/7 113/158

Doppelter Blick der interessierten Möwe, 2016
Ink on Paper
297 mm x 210 mm

1451921727

5/7 114/158

friends and family of the little duckling pt.2, 2016
Ink on Paper
297 mm x 210 mm

1451921485

6/7 115/158

friends and family of the little duckling pt.1, 2016
Ink on Paper
297 mm x 210 mm

1451920846

7/7 116/158

hummingbird in july, 2016
Pencil on Paper
297 mm x 210 mm

Text

CV

2025 Cantonale Kunsthalle Bern, Morbus Helveticus

2025 Land im Wald, Bremgartenwald, Bern

2024 Jahresausstellung, Kunstmuseum, Solothurn

2024 1. Kunstausstellung, Villa Morillon, Bern

2024 Recherchereise Seidenweberei, Marokko-Spanien-Frankreich-Sizilien

2024 WESEN, Atelier Bändlistrasse, Zürich

2024 Surfing the Surface, Lokal INT., Biel-Bienne

2024 Pipe II, Atelier Kehrsatz Nord, Bern
2023 Beyond the Coast, Vitrine, Bern

2023 Cantonale Bern Jura, Kunstmuseum Thun, Thun
2023 Cantonale Bern Jura, Pasquart, Biel-Bienne
2023 Lucky Freeway, Medical Chamber, Lausanne

2023 You are here, Clinique la Prairie, Montreux

2022 Cantonale Bern/Jura. Musée jurassien des Arts, Moutier

2022 Cantonale Bern/Jura, Pasquart, Biel-Bienne

2022 Artist in Residence, Studio Kura

2022 Dead or Alive; Double Exposure, Studio Kura, Japan

2022 NO GROUND FLOOR, Aktionsgalerie, Beatrice Brunner, Bern

2022 HOWLING PAGES, Toxi Space, Zürich

2022 Artist in Residence, Villa Ville Kulla, Frankreich

2022 Forest Sword, Chez Monique, Faucogney-et-la-Mer, Frankreich

2022 Blue lights, Satelkammer, Bacio Collective, Bern

2022 Unknown Title, 174 B, Bern

2021 Artist in Residence, Fondazione Bick, Costa, Tessin
2021 Raum und Zeit LOOP, Fondazione Bick, Tessin

2021 Resident Evil, BalloStar-Mobile, Bern

2021 Bachelor Prize Fine Arts 2022, Zürcher Hochschule der Künste 

2021 Bachelor of Fine Arts in Fine Arts, ZHdK, Zürich

2021 Contemporary Narratives, LPC, London, England

2021 «My Soft Cloak of Goosebumps», Millieu, Bern

2021 Catch them all 67mio.bc, Local Int., Biel/Bienne

2020 Online Viewing Room XXX, Zurich University of the Arts, Zurich

2020 «true grid irl», UC, Oerlikon, Zürich

2020 Residency Dienerstrasse, Wasteland, Zürich

2020 «SOUP OPERA», MEME, Athen, Griechenland

2019 D R A W N,  m3 Studio, Zürich

2019 Module für Ordnung mit Kevin Aeschbacher, Hamlet, Zurich

2018 A HISTORY OF TOO MANY DINNER PARTIES, Zurich

2018 Blue Notebook No.10, Toni Areal, Zürich

Contact

 

Ruven Joas Stettler
info@ruvenstettler.com
Bernstrasse 97, 3122 Kehrsatz

 

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